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“…Im Hinblick darauf, daß ein volljähriger gesunder Erwachsener vollen Umfangs einwilligungsfähig ist, und zwar auch in die kompliziertesten ärztlichen Maßnahmen, könnte man die Beurteilung der Einwilligungsfähigkeit davon abhängig machen, ob das Verhalten des Patienten in der konkreten Einwilligungssituation mit dem eines vernünftigen Menschen übereinstimmt. Dieser objektive Ansatz, der bislang nur in den USA und Kanada diskutiert worden ist (28,29,31) Da demente Patienten häufig unter einer depressiven Verstimmung leiden (6,51), ist in diesem Zusammenhang zu fragen, ob sich durch eine antidepressive Behandlung die intellektuellen Fähigkeiten kurzfristig verbessern lassen, so daß doch noch eine Einwilligungsfähigkeit erreicht werden kann. Da Antidepressiva erst nach etwa 3 Wochen einen deutlichen antidepressiven Effekt zeigen und bei Dementen meist keine wesentliche Änderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit erreicht werden kann (15,36), ist bei einer Demenz mit gleichzeitig bestehender Depression nicht zu erwarten, daß eine Einwilligungsfdhigkeit -wenn überhaupt -sehnen wiederhergestellt werden kann.…”
Section: Introductionunclassified
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“…Im Hinblick darauf, daß ein volljähriger gesunder Erwachsener vollen Umfangs einwilligungsfähig ist, und zwar auch in die kompliziertesten ärztlichen Maßnahmen, könnte man die Beurteilung der Einwilligungsfähigkeit davon abhängig machen, ob das Verhalten des Patienten in der konkreten Einwilligungssituation mit dem eines vernünftigen Menschen übereinstimmt. Dieser objektive Ansatz, der bislang nur in den USA und Kanada diskutiert worden ist (28,29,31) Da demente Patienten häufig unter einer depressiven Verstimmung leiden (6,51), ist in diesem Zusammenhang zu fragen, ob sich durch eine antidepressive Behandlung die intellektuellen Fähigkeiten kurzfristig verbessern lassen, so daß doch noch eine Einwilligungsfähigkeit erreicht werden kann. Da Antidepressiva erst nach etwa 3 Wochen einen deutlichen antidepressiven Effekt zeigen und bei Dementen meist keine wesentliche Änderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit erreicht werden kann (15,36), ist bei einer Demenz mit gleichzeitig bestehender Depression nicht zu erwarten, daß eine Einwilligungsfdhigkeit -wenn überhaupt -sehnen wiederhergestellt werden kann.…”
Section: Introductionunclassified
“…, beschäftigt sich nicht mit der Frage, ob der Patient die Information, d. h. die Aufklärung, auch wirklich verstanden, verarbeitet und dementsprechend auch seine Willensentscheidung getroffen hat, sondern führt im Ergebnis zum Befolgen des ärztlichen Standpunktes "salus aegroti suprema lex".Im Gegensatz zu dieser Grundüberlegung, die den aus ärztlicher Sicht vernünftigen Patienten als Entscheidungsgrundlage heranzieht, steht bei der subjektiven Betrachtungsweise die Frage im Vordergrund, ob der Patient die gegebene Aufklärung tatsächlich verstanden und eine Willensentscheidung aufgrund dieser Information getroffen hat. Dabei kann sein Verhalten allenfalls Indizwirkung haben, wobei allerdings nicht ohne weiteres nur aufgrund einer medizinisch unvernünftigen Entscheidung auf eine Einwilligungsunfähigkeit geschlossen werden kann.Dieses subjektive Modell, das gleichfalls in den USA und Kanada(28,29,31) diskutiert wird, läßt sich in der Praxis ungleich schwieriger handhaben, insbesondere dann, wenn es um die Frage geht, ob eine BchandlungsablehnungTab. 1 Erkrankungen, die zur Einwilligungsunfähigkeit führen können.…”
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